Fiona Connor
Für die in Neuseeland geborene und in Los Angeles lebende Konzeptkünstlerin Fiona Connor sind das soziale und psychologische Eigenleben des Objekts, die Politik der Camouflage und der Mimesis sowie die Ethik und Ästhetik der gebauten Umwelt wichtige und wiederkehrende Themen in ihrer künstlerischen Praxis.
Ihren Ansatz, nach kollaborativen Aktivitäten zu suchen, verfolgte die Künstlerin auch am Institut of Science and Technology Austria. In einer Reihe von Gesprächen mit ISTA-Wissenschafter:innen aus verschiedenen Disziplinen hat sie Ideen und Ansätze zur Beobachtung als grundlegende Gemeinsamkeit von Kunst und Wissenschaft erforscht. Ihre Fragen lauteten zum Beispiel: Wie sieht eine Beobachtung aus? Wie wirkt ein Objekt auf den Betrachter?
Die Zusammenfassung ihrer gesammelten Eindrücke und Überlegungen wird sie als Lecture Performance beim Eröffnungsfestival im Oktober zu präsentieren.