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Fiona Connor

“Broken Sleeps”, 2025, Installation

„Beobachtung ist eine Gemeinsamkeit von Kunst und Wissenschaft, aber sie ist alles andere als leicht zu fassen.“ – Fiona Connor

Fiona Connor, eine in Neuseeland geborene und in Los Angeles lebende Künstlerin, ist 2025 Teilnehmerin des Artist-in-Residence-Programm des Institute of Science and Technology Austria (ISTA).

Zentrale Themen ihrer künstlerischen Praxis sind das soziale und psychologische Leben von Objekten, die Politik der Tarnung und Mimesis sowie die Ethik und Ästhetik der gebauten Umwelt. Für ihre Installation „Broken Sleeps“ positioniert sie 21 aus Pappe ausgeschnittene Miniatur-Klappbetten auf den Tischen eines Seminarraums im Central Building. Umgeben von Tafeln, Möbeln und anderen Relikten des akademischen Lebens bilden diese Objekte einen eindringlichen Kontrast und evozieren den Übergang in die Welt der Träume und des Unbewussten – einen Zustand des Fließens zwischen Wissen, Vergessen und Vorstellungskraft.

Fiona Connor sucht in ihrer Arbeit konsequent nach Möglichkeiten der Zusammenarbeit und verfolgte dies am ISTA in einer Reihe von Gesprächen mit Wissenschaftlern aus verschiedenen Disziplinen. Gemeinsam erforschten sie verschiedene Methoden und Arten der Beobachtung und entwickelten Ideen, die die Verbindungen zwischen Kunst und Wissenschaft beleuchten könnten. Sie fragte beispielsweise: „Wie sieht eine Beobachtung aus? Oder: Wie wirkt sich ein Objekt auf den Betrachter aus?

Eine Zusammenfassung ihrer gesammelten Eindrücke und Reflexionen zu diesen Gesprächen wird Fiona Connor als Lecture Performance am Samstag, dem 4. Oktober, um 13:00 Uhr im Auditorium des VISTA Science Experience Center präsentieren.

Die Künstlerin bedankt sich bei ihrem Gesprächspartner Ari Diamond-Topelson, Todor Asenov, dem Leiter der Maschinenwerkstatt am ISTA und allen Wissenschafter:innen, die sich freundlicherweise mit ihr getroffen haben.

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