Einzelpersonen

Meet the Artist in Residence: Manon de Boer
Die in Indien geborene und in den Niederlanden lebende Künstlerin ist die diesjährige Teilnehmerin des Artist-in-Residence-Programms. In ihrem Vortrag gibt sie Einblicke in ihren einzigartigen künstlerischen Ansatz und berichtet von ihren ersten Erfahrungen am ISTA-Campus:
„In meiner Arbeit setze ich mich seit jeher mit phänomenologischen und nicht-anthropomorphisierten Fragestellungen auseinander – mit der Unbeständigkeit von Erinnerung und Wahrnehmung, dem Sein in der Zeit, der Beziehung zum Anderen sowie der sinnlichen Erfahrung von Klang und Bild. Mich faszinieren die Parallelen zwischen Kunst und wissenschaftlicher Forschung, insbesondere in ihren jeweiligen Praktiken des Schaffens und Entdeckens.“ (Manon de Boer)
Von Juli bis September arbeitet Manon de Boer im Rahmen ihrer Artist-in-Residence am ISTA an zwei laufenden Projekten. Im Austausch mit Wissenschaftler:innen des Instituts sammelt sie Impulse für einen neuen Film, der der Frage nachgeht, was wir aus den Perspektiven anderer Organismen lernen können. Darüber hinaus entwickelt sie neue Versionen ihres partizipativen Brettspiels Stops, das sich an wissenschaftlichen Methoden des Fragens, der Versuchsplanung und dem spielerischen Experimentieren orientiert.
Das Artist-in-Residence-Programm Art & Science des ISTA wird in enger Zusammenarbeit mit PART – International Art Residency Austria realisiert.
Das Programm findet auf Englisch statt.
Empfohlen für Besucher:innen ab 12 Jahren. Kinder unter 14 Jahren müssen von einem Erwachsenen begleitet werden. Für alle Teilnehmer müssen Tickets gebucht werden.